Die Pupille als Fenster zur Seele

Veröffentlicht von Mario Büsdorf am

Podcast Mario Büsdorf Die Pupille als Fenster zur Seele

Der Zusammenhang zwischen Pupillengröße und mentaler Anstrengung

Die Pupille des Auges war ja bereits in einem Podcast im letzten Jahr ein Thema. Die Frage war, ob man aus einer Veränderung der Pupille zuverlässig auf eine spezifische Emotion schließen kann.

Die Antwort war „nein“.

Man kann nur beobachten, dass die Pupille sich bei einigen Emotionen wie zum Beispiel Angst oder Ärger verändert und dann in Kombination mit anderen nonverbalen Signalen auf eine mögliche Emotion schließen.

Denn nicht jede Veränderung der Pupille ist durch eine Emotion ausgelöst.

Stärkerer Lichteinfall ist der Hauptgrund, aber auch starke mentale Anstrengung kann die Pupillengröße verändern.

Wenn wir sagen, dass das Auge oder die Pupille das Fenster zur Seele sei, müssen wie etwas tiefer gehen und diesen Ausdruck klären.

Über die vergangenen Weihnachtstage und habe ich diesen Ausdruck recherchiert und zum ersten Mal im Jahre 1965 gefunden.

Aus diesem Jahr stammt eine Studie von dem US-Psychologen Eckhard Hess. Er hat mach meinem Wissen diesen Ausdruck „die Pupille des Auges ist das Fenster zur Seele“ zum ersten Mal benutzt.

In einem Fachmagazin beschrieb er, dass Pupillen empfindliche Indikatoren für mentale Anstrengung sind. Wenn wir also unseren Arbeitsspeicher im Gehirn kräftig benutzen und richtig nachdenken, macht das etwas mit unseren Pupillen und genau das hat er Eckhard Hess beschrieben.

Dieses Thema findet sich auch bei einem anderen amerikanischen Wissenschaftler, Psychologen Daniel Kahneman.

Er hat in seinem Buch „Schnelles Denken-Langsames Denken“ beschrieben, wie denn Pupillenveränderung mit mentaler Anstrengung zusammenhängt.

Eine Folge für alle Freunde der nonverbalen Kommunikation.

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